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16.07.2008



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Früh Morgens des 16. Julis starteten zwei Weltenbummler ihre langersehnte Amerika Reise. Durch den Chauffeur, Peter Thalmann, wurden wir freundlicherweise zum Flughafen Zürich gefahren. Thanks!
Dass sich in unserem Trip jede Menge Action und Aufregung versteckten sollte, konnten wir schon beim Security Check am Flughafen Zürich feststellen: Nach Tom's Bemerkung ala "diese modernen X-Rays sehen sogar die neusten Bomben" und dem anschliessenden Lacher von Angi liess eine Züricher Kantonspolizistin ihren ganzen Charme spielen und antwortete mit "wollt ihr heute wirklich fliegen?" :-) Vorsichtshalber wurde dann Angi's Rucksack noch zweimal gescannt. Pünktlich um 10:30 Uhr konnte die Boeing 767 der American Airline ihr Gate verlassen und den rund 6500km langen Weg nach New York in Angriff nehmen. Während des Fluges wurden mehrere Mahlzeiten serviert. Der Zeitverschiebung (Zürich GMT+1h, New York GMT-5h) wegen konnten wir das Mittagessen zweimal geniessen. Entgegen bekannten Gerüchten war das Essen an Bord der AA Maschine sehr gut (Pizza Margherita, geschnetzeltes Poulet, Salat, uvm). Die Flugzeit von rund 8h wurde durch Inflight Videos, iPod und Small Talks verkürzt. Auch der Pilot und die Hostessen mussen zwischendurch ihren Senf dazu geben. Aber das ist halt ihr Job.
Als wir im John F. Kennedy Airport in New York eintrafen, mussten wir sofort unser Gepäck beim Baggage Claim abholen und beim Check-in für den Inlandflug von JFK nach SFO gleich wieder abgeben. Diese Gepäckschiebereri war sehr sinnlos und verursachte (bei den ohnehin schon knapp berechneten Transferzeiten) unnötigen Stress. Auf uns wartete schliesslich noch die US Immigration, die Zollbehörde sowie der (erneute) Security Check für den Anschlussflug.
Schliesslich waren alle Hürden überwunden: Wir sind nun in den Vereinigten Staaten von Amerika! (Ja, das kann man als Erfolg betrachten). Der Anschlussflug wurde ebenfalls von American Airline durchgeführt. Wiederum diente einen Boing 767 als Transportmittel. Der Flug von JFK nach SFO dauerte weitere 7h. Wer rechnen kann, merkt nun, dass wir nach diesem Flug schon fast 24h unterwegs waren.
In San Francisco schien dann alles einwenige lockerer zu sein. Nach der Ausgabe des Gepäcks wurden erstmal die Uhren auf GMT-8h umgestellt. Danach suchten wir ein öffentliches Verkehrsmittel. Hier kamen wir zu spüren, dass Amerika ein automobiles Land ist. Ein öV-Netz gibt es zwar, aber die Informationen über Linien, Stationen und Verkehrszeiten sind eher spährlich, sodass wir einfach den nächstbesten Busfahrer nach der Gough Street (wo sich unser Hotel befand) fragten. Der Busfahrer und sein schwarzer Business-Kollega unterhielten sich mit uns - wobei es uns eher wie ein Monolog vorkam. Ihr Englisch sehr schnell und unpräzise. Schliesslich konnte uns der Business-Mann ein Taxi bestellen (was sich wahrlich als nicht allzu einfach herausstellte). Als wir die Gough St endlich erreicht habe, checkten wir natürlich beim Hotel "Hayes Valley Inn" gleich mal ein. Das Hotel war ein unscheinbares Haus älteren Baustils. Das Zimmer war sehr klein. Dusche und WC gabs nur auf der Etage. Das Morgenessen war jedoch im Preis imbegriffen.
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17.07.2008





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Da wir am Vorabend einen langen und intensiven Tag hinter uns hatten, wollten wir am zweiten Reisetag erstmal ausschlafen. Damit war aber nichts: Die Zeitumstellung und der damit verbundene sog. "JetLag" hinderten uns daran. Nach einem typisch amerikanischen Morgenessen mit Toastbrot, Bagel und Früchten rafften wir unsere sieben Sachen zusammen, um San Francisco zu besichtigen. Da wir zu diesem Zeitpunkt noch kein Mietauto hatten und wir die Grösse der Stadt nur schlecht einschätzen konnten, lag der Kauf eines Tickets für den öffentlichen Verkehr auf der Hand. Also begaben wir uns zum Service Center der lokalen Verkehrsunternehmung SFMTA (San Francisco Municipal Transportation Agency, kurz "Muni"), welche in der Market St lag. Dort bekamen wir ein 3-Tages Ticket für $18.00. Anschliessend pendelten wir mit einem Tram durch die ganze Market St bis zur Embarcadero Station. Von dort gings zu Fuss weiter zum Embarcadero Pier. Dieser Pier bot eine perfekte Aussicht auf die Skyline des Financial Districts.
Entlang der The Embarcadero St (Richtung Norden) gibt es weitere Sehenswertigkeiten und Touristenattraktionen. Beispielsweise das imposante, 1898 erbaute "Ferry Building": Ein Terminal für Fähren die die San Franciscio Bay durchqueren - oder besser "durchquerten". Seit der Fertigstellung der beiden Brücken "Golden Gate Bridge" und "Oakland Bay Bridge" habe die Bedeutung des Fährenverkehrs wesentlich abgenommen. Generell fällt auf, dass es an dieser Bucht sehr viele Piers gibt. Diese werden teilweise heute noch von Schiffen genutzt - andere dienen als Aussichtsplattform für Touristen. Während des Zweiten Weltkriegs bot die Bucht mit den vielen Piers ein grosses Logistikzentrum der Marine. Pier 39 ist einer der grössten und beliebtesten Piers. Er ist ein Teil der sog. "Fisherman's Wharf". Der Pier 39 beherbergt Souvenir-Läden, Schifffahrtangebote, Restaurants und ein Aquarium ("Aquarium Of The Bay"). Eines der bekanntesten Restaurants ist das berühmt-berüchtigte Hard Rock Café San Francisco. Es lohnt sich auf jeden Fall, diesem Restaurant einen Besuch abzustatten. Eine weitere Attraktion bieten die gestrandeten Seelöwen, welche die Anlegestellen des Pier 39 als Ruheplätze nutzen.
Aufmerksame Schweizer entdecken, dass auf den Schienen der The Embarcadero St tatsächlich ein Züricher Tram verkehrt. Dieses trägt die Aufschrift "Zürich - Sister City Of San Francisco".
Wo Touristen sind da sind auch die Shopping-Meilen. Zwar keine Meile, aber trotzdem etliche Läden findet man am nördlichen Ende der The Embarcadero St. Diese Gelegenheit nutzten wir für ein erstes Shopping. Eine aufdringliche Verkäuferin chinesischer Abstammung hat unsere Shopping-Lust erkannt und versucht, uns noch allerlei Plunder zu verkaufen. Shopping ist dort also nichts für labile Menschen - sonst wirds schnell teuer.
Irgendwann in den späten Nachmittagsstunden versuchten wir mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zum Hotel zurückzukehren. Die historischen Cable Cars waren leider mit Touristen überfüllt, sodass wir auf ein alternatives Verkehrsmittel ausweichen mussten. Wir nahmen uns also einen Bus. Kurz vor der Abfahrt wurden wir von einem netten Herrn darauf aufmerksam gemacht, dass es sich bei dieser Busfahrt um eine private Party handelt. *Fettnäpfchen* Schliesslich fanden wir in der Van Ness Avenue einen Bus, welcher uns bis zur Hayes St fuhr.
Am Abend wollten wir dann das Nachtleben von San Francisco erforschen. Wir fanden einige wenige Pubs und Bars. überzeugend waren diese allerdings keineswegs. In einer Absteiger-Bar forderten wir uns dann bei einem Tischfussballturnier heraus. Angi meint sie hätte gewonnen - Tom's Ego bestreitet dies. Ein Grund für die vermeindliche Niederlage könnten die obszönen Bilder gewesen ein, welche die verklacksten Wände der Bar überdeckten. Die immer noch spürrbaren Strapazen der Reise sowie das stänkernde Heineken Bier gab uns dann genug Gründe, zum Hotel zurückzukehren.
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18.07.2008



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Morgenessen ala USA zum Zweiten.
Heute stand unsere Schiffrundfahrt auf dem Programm. Für rund $25 (p.P.) kauften wir bei Blue&Gold Fleet zwei Tickets für eine Schifffahrt um die Insel Alcatraz. Das unter dem Namen "Escape From the Rock" laufende Programm bietet Unterhaltung für rund zwei Stunden. Nebst einer Tour um das ehemaligen Hochsicherheitsgefängnis Alcatraz fährt das Schiff auch unter der gigantischen Golden Gate Bridge durch. Die Fahrt war kalt und windig (Windjacke, Pullover empfohlen).
Unser nächstes Ziel war Chinatown. Chinatown reicht im Westen bis zur Powell St und bis zum Nob Hill, im Osten bis zur Kearny St, im Norden bis zum North Beach. Neben vielen chinesischen Shops findet man auch traditionelle Restaurants. Für Asien-Fans ist Chinatown ein must-have-seen! Ohne Details zu nennen schwand unser "Sackgeld" wieder um einige Dollarscheine.
Schliesslich führte uns der Weg durch Chinatown wieder in die Market St. Dort verpflegten wir uns - wie es die meisten Amerikaner tun - bei McDonald's. Leider mussten wir beim Essen zusehen, wie sich ein Obdachloser sein Mittagesen aus der McDonald's-Mülltonne zusammenkratzte. Der Strassenname "Market Street" hat eine ganz bestimmte Bedeutung. Denn wie heisst die lateinische Redensart so schön: "Nomen est omen". Und schon wieder standen wir in den Läden. Diesmal waren's die Flagship Stores von Adidas und Puma. Auf unserer Shopping Tour entdeckten wir ein mexikanisches Restaurant. Das Essen war zwar spicy - aber sehr genüsslich.
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19.07.2008



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Der vierte war auch schon der letzte Tag in San Francisco. Und: Es war nicht zwingend einer der schönsten Tage. Ganz im Gegenteil. Die Stimmung am Vormittag war niedergedrückt. Um 11:00 Uhr verliesen wir das Hayes Valley Inn. In der Market St kauften wir uns noch einige (über)lebenswichtige Dinge wie Heftpflaster, Schnurr (für Wäscheleine), eine Telefonkarte und Getränke. Nachdem wir endlich eine Public Phone gefunden haben (Achtung: "Cell Phone" ist nicht dasselbe wie "Phone Cell"), hat sich herausgestellt, dass Telefonieren gar nicht so einfach ist, wie's scheint. Etliche Male versuchten wir über das öffentliche Telefon in die Schweiz zu telefonieren. Umsonst. Die Variante "mit dem eigenen Handy telefonieren" stellte sich als nervenschonender heraus.
Nächstes Ziel: Mietauto abholen bei Alamo in der Bush Street. Nach einer kurzen Suchaktion liessen wir uns in einem der zahlreichen Starbucks Coffees nieder. Kurz nach 12:00 Uhr fanden wir den unscheinbaren Alamo Schuppen tatsächlich. Nach einer langen Wartezeit (~1.5h) bekamen wir unser Mietauto. Ein Dodge Avenger SXT - selbstverständlich mit Automatikgetriebe und Klimaanlage. Die ersten paar Meter auf den Strassen von San Francisco waren schon sehr speziell: Einerseits die stetigen (massiven) Strassenneigungen, andererseits die gewöhnungsbedürftigen Strassensignale. Vier offene Augen konnten die Sache jedoch problemlos meistern. Der Highway 101 führte uns schliesslich über die 2.7km lange Golden Gate Bridge. Die Fahrt über diese imposante Brücke war schon sehr eindrücklich. Die gigantischen roten Brückenpfeiler haben das Erscheinungsbild eines grossen Wolkenkratzers! Um unser Etappenziel "Mariposa", ein kleines Drof am Rande des Yosemite National Parks, zu erreichen, mussten wir folgende Strassen abfahren: Highway 101, Interstate 580, Interstate 5, Highway 140.
Auf dem Highway 140, irgendwo in der Region Merced, beschlossen wir, unsere knurrenden Mägen zu stillen. In einem chinesischen Restaurant konnten wir uns fürbescheidene $11an einem Riesenbuffet verpflegen. Gut gesättigt setzten wir unsere Reise fort, Richtung Mariposa. Die aufkommende Dämmerung verschönerte die ohnehin sehenswerte Landschaft mit einem gelb-orangen Schimmer.
Mariposa war ein typisch westamerikanischen Dorf: Saloon-ähnliche Gebäude umsäumten die Hauptstrasse, ein Planwagen beim Dorfeingang, Schnapps-/Food-Läden fehlten auch nicht. Eine kleine Überraschung erwartete uns beim Hotel "Mariposa Lodge": Das Zimmer war wirklich geräumig und modern. Im Aussenbereich fanden wir ein Pool mit Whirlpool. Dieses Angebot nutzten wirrege. Später am Abend kauften wir im nahe gelegenen Schnappsladen wichtige Lebensmittel. Im Dorf sorgte eine Country Band für gute Stimmung. Wir erlebten filmreife Szenen in diesem kleinen Westerndorf!
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20.07.2008




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Das Tagesziel von heute war klar: Besuch des Yosemite National Parks. Vorerst nahmen wir jedoch unser 'improvisiertes Morgenessen' zu uns. Dafür gab es wohl keinen geeigneteren Platz als unser Courtyard Garden, direkt vor unserem Zimmer. Mit Müesli und Starbucks Kaffee gestärkt, fuhren wir mit unserem Mietauto Richtung Yosemite National Park.
Nach etwa 1h Fahrtzeit trafen wir beim Eingang des National Parks ein. Für $20 kriegt man einen Voucher, der eine Woche lang gültig ist. Nach kurzer Fahrt durch den Park machten wir auch gleich unseren ersten Halt. Einige mutige Leute wagten sich ins eiskalte Wasser des Merced Rivers *respect*. Im sandigen Grund des Flusses entdeckten wir plötzlich glitzernde Steine. Offensichtlich Gold. Wir suchten nach immer grösseren Brocken. Tatsächlich konnten wir Goldklumpen in der Grösse von einigen Quadratmillimeter finden. Die Stunden im Yosemite verflossen. Von 'unberührter Natur' kann man bei einem solch grossen Touristenaufmarsch nicht mehr sprechen. Trotzdem konnte uns die Natur etliche male erstaunen: Mammut-Bäume, senkrechte Granitwände und gewaltige Wasserfälle sind kaum zu übersehen. Aufder 120.("Tioga Pass Road") gings über den Tioga Pass weiter Richtung Tuolumne Shadows. Magen und Tank wurden auf Passhöhe bei einer abgelegenen Tankstelle mitten im Waldaufgefüllt. In diesem Wald sollen sogar freilebende Bären anzutreffen sein. Dass in Amerika alles XXL ist, zeigten uns nicht nur die überdimensionierten Autos und Steaks - auch die Pflanzen und Tiere waren 'supersized'. Angela findet Tannzäpfen in der x-fachen Grösse wie wir sie uns gewohnt sind. Währenddessen sorge ich mich darum, dass sich dieRiesenameisen (ca. 1cm lang)nicht an unserem Picknick begnügten. Gegen Nachmittag erreichten wir noch einige schöne Rastplätze: Kurz vor White Wolf fanden wir einen kleinen, versteckten Moorsee. Er trägt den gemütlichen Übernamen "Siesta Lake". Scheinbar gäbe es diesen See nicht mehr allzulange, da er langsam austrockne.
Weiter fanden wirden Aussichtspunkt"Olmsted Point". Was von Weitem aussah wie Schnee war in Wirklichkeit die graue Steinlandschaft des Tenaya Canyons.
Der nächste (und vorerst letzte) Halt legten wir bei Tenaya Lake ein. Der Tenaya Lake war wohl einer der schönsten Seen, die wir in Amerika angetroffen hatten. Hier schien die Welt noch in Ordnung zu sein.
Nach der Rückkehr nach Mariposa versuchten wir unser Glück mal in einer Pizzeria. Auch hier ist "XXL" keine unbekannte Grösse. Wenn man in Amerika schlecht isst, dann bestimmt in einer Pizzeria. Das Pizzabauen habensiedefinitiv nicht im Griff! (Selbstverständlich gibt es auch gute Pizzaläden in Amerika). Angi konnte nicht zusehen, wie die Pizza vor sich hin gammelte und packte daraufhin kurzerhand den "Chicken-Tiger" aus: Nach einem Kampf gegen die zentimeterdicke Käseschicht gelang es ihr, die versteckten Chicken Stripes auszugraben! (Siehe Foto)
Der Rest des Abends verklang (wie könnte es anders sein?) im Pool/Whirlpool des Motels. Später am Abend lief noch der altbekannte Liebesstreifen "Titanic" am TV. Es war ja schon unglaublich, wie viele Werbepausen da ständig eingeblendet wurden. Keine Viertelstunde verging, ohne von einer Werbung belästigt zu werden. Unglaublich...
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21.07.2008



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Morgenessen gab's auch an diesem Tag wieder in unserem Vorgarten an der frischen Luft. Während dem Morgenessen hat Angi bekanntschaft mit einem amerikanischen Ehepaar gemacht. Die beiden netten Leute haben uns einige gute Insider-Tipps für die Weiterreise durchs Death Valley gegeben. Auch beim Strassenrouting haben sie uns unterstützt. Es war wieder einmal ein Vorzeigebeispiel für die Spontanität und Hilfsbereitschaft des amerikanischen Volkes. Dankeschön!
Auch das Wetter schin heute gut mitspielen zu wollen. Der Himmel war beinahe wolkenlos und die Temperaturen daher angenehm warm.
Nach dem Checkout im Maripose Lodge begaben wir uns zu einem Mini Market um erstmal einige Sachen für die Weiterreise einzukaufen. Erwähnenswert sind hier die zwei Styropor-Kühlboxen, welche wir mit Getränken und Eis gefüllt hatten. Eine wirklich sehr empfehlenswerte Investition.
Nächstes Etappenziel war Lee Vining und damit auch der bekannte Mono Lake. Der Weg führte wiederum durch den Yosemite National Park, sodass wir die Gelegenheit hatten, die schöne Gegend nochmals geniessen zu können. Kurz vor der Einmündung der 120. in die 395. haben wir uns und unserem Auto eine kurze Mittagspause gegönnt. Auftanken, Essen und Postkarten kaufen waren angesagt.
Um ganz nahe an den Mono Lake heran zu kommen, muss man der 395. etwa einen Kilometer Richtung Norden folgen. Dort gibts eine Abbiegung in die "Picnic Grounds Road", welche direkt an den See führt. Mono Lake war einbisschen enttäuschend: Das Ufer war bedekt mit abertausend Fliegen. Die aus dem Wasser herausragenden Steine waren ebenfalls nicht so eindrücklich, wie in unserem Reiseführer beschreiben bzw. abgebildet. Trotzdem: Einen Besuch dieser speziellen Landschaft war's wert.
Weiter gings dann entlang der 395. Richtung Süden, vorbei an "Mammoth Lakes" (in dessen Nähe auch das weltbekannte Skigebiet "Mammoth Mountain" liegt). Bei "Tom's Place" waren wir natürlich gezwungen, einen kurzen Halt zu machen. 
In Big Pine fanden wir schliesslich ein gediegenes Motel zum vernünftigen Preis von rund $80. Die südlichen Temperaturen machten sich in diesem kleinen Indianerreservat immer mehr bemerkbar. Um uns eine kleine Abkühlung zu gönnen, suchten wir einen nahegelegenen See. Laut Karte versteckte sich dieser See nur einige Kilometer ausserhalb des Dorfes. Nach einer einstündigen Suchaktion über Stock und Stein mussten wir die Sache mit dem See schlussendlich aufgeben: Einen Zugang zum See gabs offenbar nicht. Schade.
Abends genossen wir ein Ice Tea + ein Death Valley Beer unter sternenklarem Himmel. Zu unserem Erstaunen war der Ice Tea zuckerfrei - dafür schmeckte das Bier wie Sirup. Eine wahrlich verkehrte Welt.
Nebenbei: Ein bisschen Heimat finden Schweizer in unmittelbarer Nähe von Big Pine. Dort befindet sich nämlich ein Dorf namens "Zurich".
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22.07.2008






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Heute stand die Fahrt durchs Death Valley auf dem Programm. Bevor wir die Fahrt durch diese öde und heisse Gegend starteten, standen vorallem zwei Flüssigkeiten auf unserem Einkaufszettel: Benzin und Cola. Nebenbei wurden auch unsere Kühlboxen nachgefüllt. Das Abenteuer konnte beginnen.
Angi musste an diesem Tag unter den aufdringlichen Insektenstichen leiden. Die kleinen Tiere waren derart aggressiv, dass die Stiche zu richtigen Kratern anwuchsen. Hilfe! Sie überlebte aber.
Die Fahrt durchs Death Valley war ein eindrückliches Erlebnis. Eindrücklich inbesondere darum, weil die Landschaft so kahl und öde war. Ebenfalls aussergewöhnlich waren die hohen Temperaturen bei gleichzeitig geringer Luftfeuchtigkeit. Ohne Klimaanlage sollte man nicht durch dieses "Tal des Todes" fahren. Auf kühle Getränke sollte ebenfalls nicht verzichtet werden. Was gibt es erfrischenderes als eine eisgekühlte Cola mitten in der Wüste?
Mit rund 120°F (~49°C) erlebten wir in Stovepipe Wells die höchsten Temperaturen auf unserem USA Trip. Die erdrückende Hitze und der dadurch verbundene hohe Cola Konsum veranlasste uns zu einem kurzen WC-Halt. Dass wir mitten in einer Wüste (sog. Mojave-Wüste) steckten, war unschwer zu erkennen: Unweit von Stovepipe Wellswaren sogarechte Sanddünen zu sehen.
Die Weiterfahrt sollte uns vorallem zum nächsten grossen Etappenziel führen: Las Vegas. - Tat sie aber nicht! Anstatt 95. South erwischten wir (d.h. ich) die 95. North. Ein Kompass hätte dieses Problem rechtzeitig erkannt. Auch die Gefühle liessen das Problem langsam erkennen, sodass wir nach einer halben Stunde Falschfahrt wieder Richtung Süden unterwegs waren. Um die "verlorene Zeit" einwenig einzuholen, beschlossen wir das schleichende Highway-Tempo einwenig zu erhöhen. Prompt gerieten wir in einer scheinbar ausgestorbenen Gegend einem Highway Patrol vor die Radarpistole. Shit happens! Mit Blaulicht verfolgt stoppten wir schliesslich auf dem Pannenstreifen. Der nette Mann - welcher mich übrigens stark an Eddy Murphy erinnerte - wies uns freundlich darauf hin, langsamer zu fahren. Ohne Busse, dafür mit einem leichten Schock ging die Fahrt weiter Richtung Las Vegas.
Erwartungsgemäss trafen wir gegen Abend in Las Vegas ein. Las Vegas hat duzende, wenn nicht hunderte von Autobahnausfahrten. Wir hatten keine Ahnung, welche Ausfahrt uns ins Zentrum bringen würde. Wir wussten ja nicht mal, ob wir wirklich direkt ins Zentrum wollten. Die Fahrt wurde zur Irrfahrt und die Nerven schmolzen dahin. Schliesslich fanden wir ein schlichtes Motel. So schlicht wie das Zimmer war auch der Preis: $40 pro Nacht! Das war Rekord!
Lieder war das Motel ziemlich weit vom legendären "Strip" (=Zentrum) entfernt, sodass wir mit dem Auto ins Zentrum fahren mussten, um unsere abendliche Sightseeing Tour zu starten. Nach einem kurzen Besuch im Circus Circus Casino und einer leichten Mahlzeit im Convention Center liessen wir uns von der Piraten Show des Treasure Island Casinos unterhalten. Wirklich spannend war's nicht, aber unterhaltsam alleweil. Wäre da nicht der abgestandene Margarita gewesen, welcher mir den Abend versalzen hat...
Weiter entlang des Strips entdeckten wir das Caesars Palace Casino: Ein gewaltiger Gebäudekomplex mit Casino, Hotel, Restaurants, Bars, Ballsäälen, Einkaufszentren, uvm. Das Gebäude und alle Räumlichkeitensind im Stil eines antiken römischen Palastes errichtet. Langsam aber sicher wurde uns klar, wie gigantisch Las Vegas ist!
Auch das nächste Casino bot Unterhaltung auf seine Art: Die Wassershow vor dem Bellagio Casino. Dazu befindet sich im See vor dem Hotel eine Installation aus über 1200 Düsen und 4000 Lampen. Einige der Düsen schiessen Wasser über 75 Meter in die Höhe. Begleitet wird die Show jeweils von einem bekannten Musikstück. Sehr eindrücklich! Auf einer gemütlichen Terrasse des Bellagios genossen wir die Show mit direktem Blick auf die Strip Promenade, wo unter anderem der immitierte Eifelturm des Paris Las Vegas Casinos zu sehen war.
Auf dem Heimweg hatten wir noch ungewollte und sehr unlustige Action: Unser Auto stand an einer vierspurigen Kreuzung auf der falschen Strassenseite! Der entgegenkommende Verkehr löste soviel Adrenalin aus, dass beinahe eine filmreife Szene entstand. Schnellstmöglich drehten wir unser Auto rückwärts in die nächste Ausfahrt. Mit diesem Schrecken im Nacken fuhren wir mit allerhöchster Vorsicht zurück zum Motel.
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23.07.2008


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Um 11:00 Uhr mussten (durften) wir unser Billigmotel bereits wieder verlassen. Wir haben uns vorgenommen, ein Hotel/Motel in unmittelbarer Nähe des Zentrums zu suchen. Nebenbei fand ich auch noch eine tote Kakerlake in meinem Gepäck. Wer weiss, wieviele lebendige Krabbeltiere uns noch besucht hätten...
Ungeschickterweise habe ich beim Verladen des Gepäcks den Alarmknopf des Autos betätigt. Die anderen Motelgäste waren nun bestimmt nicht mehr meine Freunde. (Das Ausschalten des Alarms war nichts für Ungeübte). 
Nach einem kurzen Morgenessen im MGM Grand suchten wir nahegelegene (und bezahlbare) Hotels für die kommenden Nächte. Das Hotel "New York New York" war uns einwenig zu teuer. Vis-a-vis fanden wir das preiswerte Excalibur. Dieses war jedoch bereits ausgebucht. Wiederum eine Strasse weiter war das Tropicana Casino zu finden.Der Preis von$90 pro Nacht war vollkommen gerechtfertigt.Alleine die Poolanlage war ein Grund dafür, in diesem Hotel zu nächtigen. Wir beschlossen, 2 Nächte in diesem Hotel zu verbringen.
Abends setzten wir uns im Tropicanaan einen À-Discretion-Dinner. Für wenig Geld gabs ein gewaltiges Buffet. Alkoholfreie Getränke wurden kostenlos wiederaufgefüllt.
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24.07.2008


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Weils so gut war, nahmen wir das Morgenessen wieder im Starbucks Coffee des MGM Grand Hotels zu uns. Der vor dem Hotel platzierte Bronzelöwe erinnert an den Löwen aus den Metro-Goldwyn-Mayer Spielfilmen. Im Casino selbst wurde eine Glaskonstruktion eingebaut, in der sich einige lebende Löwen befinden. Sie führen keine Kunststücke vor, aber man kann ihre Fütterung beobachten. Frei nach dem Motto "everything is show business" ist auch dasgrollende Löwengebrüll nur Show.
Da es tagsüber sehr heiss war, beschlossen wir, die Wärme im Poolbereich zu geniessen. Dort gabs eisgekühlte Getränke an jedem Ecken. Das Wasser war so warm, dass es manchmal nicht mehr so erfrischend wirkte, wie wir es uns gewohnt sind.
Am späten Nachmittag legten wir uns im Roxy & Quicksilver Store Las Vegas zu einem gegenseitigen Shopping Battle an. Angi konnte den Kampf mit einigen Dollar Vorsprung für sich entscheiden. Nach den Strapazen dieses Einkaufs beschlossen wir, im Venetian Resort Hotel ein Restaurant zu suchen, um dort das Nachtessen zu uns zu nehmen.
Das Venetian Resort Hotel ist ein Nachbau der italienischen Stadt Venedig. Zu dem 7128Zimmer umfassenden Hotel gehören achtzehn Restaurants, zahlreiche Geschäfte und Boutiquen undein Casino. Auch ein Madame Tussauds-Wachsfigurenkabinett wurde eingerichtet. Das Venetian ist somit der grösste Hotelkomplex der Welt!
Unter dem künstlerisch gemalten Wolkenhimmel setzten wir uns in ein typisch italienisches Restaurant. Auf Flüssen transportierten Gondoliere ihre Gäste mit echten venezianischen Gondeln durch das Casino. Die Verpflegung war gut aber nicht günstig. Im Caesars Palace suchten wir nach dem Nachtessen eine Bar bzw. einen Club. Leider fanden wir nichts was unseren Wünschen entsprach. Das Caesars Palace war so gross, dass wir uns beinahe verlaufen hätten. Die Orientierung fehlte uns aber oftmals auch in anderen grossen Hotels.
Schliesslich fanden wir ein Dancing direkt am Strip. Die Musik war genial. Ein DJ servierte uns die besten R&B-, Hiphop- und House-Hits. Die Gäste waren allerding zum Tanzen nicht motiviert, sodass auch wir unser Tanzbär nicht auspacken mochten. Leider war dies schon die letzte Nacht in Las Vegas. Aber ganz bestimmt nicht die Ferien in Las Vegas!
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25.07.2008


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Morgenessen im MGM Grand. (Wo sonst?)
Dieser Tag versprach wieder viele Stunden Autofahrt. Unser nächstes Ziel war das 360 Meilen (ca. 580km)entfernte Santa Barbara. Da unser Routing (über Barstow, Victorville, Palmdale, Santa Clarita, Ventura) nicht optimal war, benötigten wir mehr Zeit als vorhergesehen. Die Fahrt war jedoch sehr entspannend.
Zu später Abendstunde trafen wir dann tatsächlich in Santa Barbara ein. Dass der 25. Juli ein Freitag war, bemerkten wir vorallem an den haarsträubenden Preisen, die von Motel/Hotel verlangt wurden. Das Motel "West Beach Inn" hätte sage und schreibe >$1100 eingezogen pro Nacht. Für dieses Geld hätten wir locker einige Nächte im MGM Grand übernachten können. Auch die Weitersuche ergab vorerst keine positive Resultate. Unter $200 gabs scheinbar keine Motels. Mit Glück fanden wir ein kleines Motel "Holidays Lodge"am Stadtrand ($160). Einige Minuten nach unserem Check-In waren dann auch die letzen Zimmer ausgebucht. Wir hatten wirklich Glück!
Nachtessen gabs an diesem Abend beim Mexikaner. Ein gastfreundlicher Familienbetrieb servierte uns mexikanische Speisen zu günstigen Preisen. Der erste Eindruck von Santa Barbara war also sehr gut. Am späteren Abend konnten wir dannauch das Tanzbein noch schwingen. In einem Pub lief die passende Musik. Dass Shaken nicht Jedermanssache ist, bestätigte sich an diesem Abend *Insider*.
Nach der Rückkehr zum Motel gabs noch ein Budweiser gesponsert von drei Österreichern.
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26.07.2008


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Morgens um 11:00 Uhr war Checkout im Holidays Lodge. Das Starbucks Morgenssen konsumierten wir gemütlich an unserem Pool. Die Stimmung an diesem Morgen war nicht berauschend. Gründe dafür gabs genug...
Die Stimmung lockerte sich beim Shopping in der State Street von Santa Barbara. Dort gibt es sehr viele Premier Outlets (Billabong, RipCurl, Quicksilver, Volcom,...).Man merkt gut, dass in diesem Dorf eher Leute von gehobeneren Klassen herumlaufen. Entsprechend findet man in der Umgebung auch viele Villen mit ausgeprägten Garten-/Poolanlagen.
Am Nachmittag machten wir uns erneut auf die Suche nach einem Motel. Nach Summerland und Santa Claus trafen wir in Carpinteria ein. Dort fanden wir ein günstiges und sauberes Motel ("Casa del Sol"; $100). Erstaunlich war der Preis vorallem wegen den üblicherweise hohen Wochenendtarifen.
Den Rest des Nachmittags genossen wir am Strand von Carpinteria. Auf dem Rückweg kehrten wir bei einem italienischen Restaurant ein. Die bestellten Portionen waren derart gross, dass wir schon von Anfang weg wussten, dass wir niemals alles essen konnten. Trotzdem: Auch die Qualität und der Preis passten!
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27.07.2008


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Checkout 11 a.m. Nächstes Ziel: Malibu Beach. Wir bevorzugten den Highway 1 entlang der Pazifikküste. Die kurvige Strasse darf aber keinesfalls mit einem normalen Highway verglichen werden. Während der ganzen Fahrt konnten wir immer wieder neue Strände sehen. Sehr viele Surfer nutzten die teilweise ziemlich hohen Wellen des Pazifiks.
In Malibu checkten wir im ersten Hotel ein, das wir sahen. Das Malibu Motel war zwar mit ca. $130 nicht günstig, dafür modern eingerichtet. Da wir bereits am Nachmittag eine Reservation machten, bekamen wir fürs gleiche Geld ein grösseres Zimmer mit Balkon. Das kam uns sehr gelegen. Die Klimaanlage fehlte zwar, das war aber kein Problem in Malibu. Abends war es in Meeresnähe ohnehin eher kühl.
Überraschend grosse Gastfreundlichkeit durften wir beim Besuch der "Getty Villa" erfahren. Für den Eintritt hätten wir einer Hotline anrufen müssen, welche für uns Tickets hinterlegt hätte. Komplizierter gehts nicht. Eine Frau aus der Region hat uns jedoch als "ihre Kollegen" mit in die Getty Villa geschmuggelt. Im Restaurant der Getty Villa haben wir ein feines Mittagessen zu uns genommen. Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt - auch wenn wir an den im Museum ausgestellten antiken Steinfiguren kein allzugrosses Interesse zeigen konnten.
Am Nachmittag wollten wir den Baywatch-Strand von Malibu besuchen. Doch: Von wegen Baywatch. Der Strand war übersäht mit Seegras und Kadaver von Meerestieren. Wir fanden aber trotzdem einen sauberen Platz und konnten die Sonne und das Meer in vollen Zügen geniessen. Beim Beobachten der Surfer kam sogar einwenig die Motivation auf, diesen Sport selber einmal auszuprobieren. Wir liessen's dann aber gut sein - zumindest für diesen Tag.
Da wir in Malibu kein gutes Restaurant finden konnten, kauften wir im nahegelegenen Frischmarkt eine Menge frischer Früchte. Bevor diese jedoch unters Messer kamen, verbrauchten wir unsere überflüssige Energie im Pool des Motels. Der friedliche Abend ging dann mit unserem selbstgemachten Früchteteller und einem echten Malibu (=Getränk) zu Ende.
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28.07.2008


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Wieder einmal Checkout um 11:00 Uhr. Einen Starbucks gab's in Malibu leider nicht. Das Morgenessen haben wir uns selbst zusammengestellt: Früchte, Joghurt, Kaffe.
Der Highway 1 brachte uns weiter in den Süden nach Santa Monica. Dort wollten wir bereits am Vormittag ein Hotel beziehen. Die Preise waren jedoch so überrissen, dass wir unser Glück in Venice versuchen wollten. Dort fanden wir auch tatsächlich ein Motel ("Lincoln Inn") zum anständigen Tarif von $105 pro Nacht. Die Zimmer waren grosszügig und sogar mitLCD-TV ausgestattet.Einziges Manko: Die Türe liess sich erst nach einer Reparatur richtig abschliessen.Nach dem erfolgreichen Motelbezug war auch die etwas gedrückte Stimmung wiederhergestellt. (Grundsätzlich kann man sagen, dass es solche Stimmungsschwankungen meist während der Motelsuche oder im Verkehrchaos gab...).
Der Strand von Santa Monica und Venice war bisher der längste und sauberste Strand, den wir auf unserer Reise angetroffen haben.Am Wegrandgibt viele Beach Volley Felder, Bike Rentals und Restaurants. Die Wege sind extra breit und somit für Velofahrer, Inline Skater und Fussgänger gleichermassen geeignet. Wir hielten es für eine gute Idee, uns ein Beach Criuser (=Velo) zu mieten. Für $25 p.P. konnten wir die Göppel einen Tag lang ausleihen. Nach einer gemütlichen Ausfahrt genossen wir den Nachmittag am Venice Beach. Aufgefallen waren uns die aggressiven Möwen, welche unseren Badetuch-Nachbaren sämtliche Essensvorräte plünderten. Sogar die Intervention eines kleinen Jungen hat sie kalt gelassen. 
Gegen Abend begaben wir uns Richtung Santa Monica Pier. Auf diesem Pier herrscht ein ganzjähriger Kilbibetrieb. Mit einer Cotton Candy in der Hand pendelten wir durch die verschiedenen Spielbetriebe. Auf der Rückkehr nach Venice besuchten wir auch noch den lokalen Marktbetrieb am Strand.Neben Markständen fand man dort auch sehr viele verpennte Obdachlose und wilde Hippies. Eine Nutella-Crepe versüsste uns den ohnehin schon bildschönen Sonnenuntergang. An diesem Abend musste man wirklich kein Profi sein, um ein gutes Foto zu schiessen.
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29.07.2008




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Tag #2 in Venice. Da Venice in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum von Los Angeles liegt, haben wir an diesem Tag vorgenommen, einen kleinen Ausflugdorthin zu unternehmen. Neben L.A. standen auch die Vororte Hollywood und Beverly Hills auf dem Wunschzettel. Unsere Fahrt nach Hollywood schien kein Ende mehr zu nehmen, als wir plötzlich bemerkten, dass wir bereits viel zu weit gefahren waren. Das war jedoch völlig egal - wir hatten ja keine Termine zu verpassen...
Im riesengrossen Parkhaus unterhalb des Kodak Theater parkierten wir unser Auto. Das Kodak Theater liegt direkt am Hollywood Boulevard. In diesem Theater werden seit 2002 alljährlich die Oscars vergeben. Der von Kodak gesponserte $75 Mio.-Bau bietet bis zu 3400 Sitzplätze und eine der grössten Bühnen in ganz Amerika. Vom Kodak Theater aus hat man einen freien Blick auf das Hollywood Sign. Das Hollywood Sign ist der bekannte Schriftzug in den Hollywood Hills über Hollywood.
Entlang des Hollywood Boulevards führt auf beiden Seiten der Strasse der sog. "Walk Of Fame". Walk Of Fame ist eines der bekanntesten Trottoirs weltweit und erstreckt sich über 18 Blocks. In den Boden des Gehstiegs wurden (bis heute)rund 2400 goldene Sterne eingelassen. Mit diesen Sternen werden prominente Leute aus der amerikanischen Unterhaltungsindustrie geehrt. Zu finden waren u.a. die Sterne mit der Inschrift "Tom Hanks", "Tom Cruise" und "Johnny Depp". Einwenig enttäuschend war die Sauberkeit dieses Gehstiegs. Auch die bettelnden Menschen hatten in Hollywood eine andere Gestalt als sonstwo: Einige Leute verkauften Star-House-Maps, auf welchen die Villen der Schönen und Reichen zu finden sein sollen. Andere wiederum verkleideten sich als Filmfiguren wie Superman, Batman oder Rocky Balboa und verdienten sich mit Fotografien einige wenige Dollars. (Ein Immitant von Silvester Stallone bat mich sogar mit ihm auf ein Foto zu kommen - oder wars umgekehrt? ).
Ebenfalls am Hollywood Boulevard befindet sich das Grauman’s Chinese Theatre. Auf dem Vorplatz des Theaters haben sich Filmstars mit Hände- und/oder Fussabdrücke in Zementblöcken verewigt. Gegenüber des Chinese Theaters befindet noch ein weiteres bekanntes Bauwerk: Das Roosevelt Hotel. In diesem Hotel haben laut eigenen Angaben schon viele prominente Gäste genächtigt.
Am späteren Nachmittag haben wir unsKombi-Tickets für "Madame Tussauds Wachsfigurenkabinett" und "Guinness' World of Records?" gekauft. Beide Ausstellungen befinden sich am Hollywood Boulevard und boten Unterhaltung für rund zwei Stunden.
Was dann folgte, hätten wir beide nicht gedacht: Bevor wir weiterfahren konnten, mussten wir unser Auto finden. Doch das war gar nicht so einfach. Das Parkhaus war riesig undkeineswegs überblickbar. Sämtliche Orientierungssinne versagten. Nach einer halbstündigen Suchaktion fanden wir schliesslich unser oranger Dodge Avenger *uff*.
Über die Sunset Blvd und Santa Monica Blvd gelangten wir an unser letztes Tagesziel: Beverly Hills, die Heimat vieler prominenter Schauspieler, Regisseure und wohlhabender Einwohner von Los Angeles. Beverly Hills war wohl einer der gepflegtesten Stadtteile in L.A. Vorallem in der exklusiven Shoppingmeile "Rodeo Drive" merkte man gut, dass der Wohlstand ausgebrochen war. Sehr viele Nobelmarken (Armani, Versace, Dior, Chanel, Louis Vitton, Tiffany & Co.) führen in dieser Strasse einen Laden. Auf den Strassen waren vorwiegend teure Luxusschlitten zu beobachten: Lamborghini, Lexus, Maserati,...
Vor dem italienischen Restaurant, in welchem wir das Nachtessen einnahmen, parkierte sogar ein echter Chevrolet El Camino. In diesem kleinen Restaurant wurde einem rasch klar, dassdie Leute hier mit viel überschüssigem Kleingeld verkehren. Eine Kinderportion Lasagne kostete stattliche $25. Für amerikanische Verhältnisse ist dies sehr teuer. (Ein kleiner Vergleich: Bei McDonalds isst man für rund $6 ein Menü inkl. Getränke und Refill).
Beim Heimfahren nach Venice Beach fiel einmal mehr auf, dass die Strassensignalisierung in Amerika nicht immer vorbildlich und keineswegs einheitlich war. Wir brauchten somit ganze drei Anläufe, bis wir die vorgesehene Freeway-Einfahrt getroffen hatten. Zuhause informierte unsder TV über ein Erdbeben der Stärke 5.4 in der Umgebung von Los Angeles sowie heftigen Waldbränden im Yosemite Nationalpark. Glücklicherweise wurde unsere Reise durch diese zwei Ereignisse nicht beeinträchtigt.
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30.07.2008



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An diesem Tag haben wir uns vorgenommen, das Stadtzentrum von Los Angeles aufzusuchen.Where isL.A. city? Diese Frage stellten wir uns des Öfteren. Nach vielen Meilen Falschfahrt Richtung Süden kehrten wir zurück richtung Hollywood (Norden). Dort fanden wir tatsächlich die gesuchte Stadt. Wir hatten vermutlich einfach eine total falsche Vorstellung von Los Angeles.
Wir beschlossen, zuerst die grosse Boardway Strasse hinunter zu laufen. Dort gibt es viele Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Anders als in anderen Städten waren die Läden jedoch meist unsauber und machten keinen seriösen Eindruck. Die Strassen und Gehsteige waren verschmutzt und überall warenarme/bettelnde Menschen zu sehen.Die Restaurants entlang des Broadways waren eher unhygienisch. Trotzdem: Die Preise von Einkaufsgütern und Lebensmittel waren verlockend tief.
Mittagessen gabs im "L'Angolo Café", an der Ecke zwischen Main St und 9th St. (Gepflegtes Restaurant; vernünftige Preise). Auf der Weiterfahrt nach Hermosa Beach gelang es uns schliesslich doch noch, einige Fotos von richtig hohen Skyscraper zu schiessen. Es gab sie also doch - nur nicht so viele, wie wir uns vorgestellt hatten. 
Nach einer halbstündigen Fahrt (~33km)trafen wir inHermosa Beach ein. Das Motel war schnell gefunden: Sea Side Motel, 1935 Artesia Blvd.Da wir bereits am frühen Nachmittag in Hermosa Beach eintrafen, waren auch noch genügen freie Zimmer verfügbar. Dass wir in Amerika nicht nur Fastfood gegessen hatten, bewies unsere Aktion "Früchteteller": Im nahegelegenen Supermarkt kauften wir jede Menge frische Früchte für unser "Do-it-yourself"-Nachtessen.
Am Strand von Hermosa Beach spielten wir mit einer Gruppe Einheimischer eine Partie Volleyball. Auch hier zeigten sich die Amerikaner offen und gastfreundlich. Auf der Rückkehr fanden wir unsere Strandtücher völlig durchnässt im Sand liegen. Was uns zuerst zum Schmunzeln brachte, endete später am Abend in einer Waschaktion. Die Tücher waren kaum sauber zu bringen...
Als Belohnung für die harte Arbeit gabs dann unser Früchteteller zum Nachtessen. Die Idee war 1A - die Umsetzung ebenfalls! Und so endete wieder einmal ein spezieller und aufregender Tag.
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31.07.2008


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Hermosa Beach bot zwar ein unverwechselbar schöner Strand, doch unser mittlerweile spürrsinnige Reisegeist sagte uns, dass es noch mindestens ebenso schöne Strände gibt an der Westküste von Kalifornien. Also machten wir uns auf den Weg zum nächsten "State Beach", wie die Amerikaner ihre schönsten und grössten staatlichen Strände nennt.
Nächstes Ziel: Huntington Beach, kurz HB.Dieser Name war uns noch überhaupt kein Begriff. Zum Glück! Denn ansonsten hätte uns diese weltbekannte Surf City kaum dermassen überraschen können. Der Aufenthalt in HB begann - wie immer - mit der Suche nach einer Unterkunft. Diese Aufgabe gelang uns wieder einmal bravourös. Im Motel "Huntington Suites" (Yorktown Ave) buchten wir sogleich zwei Nächte. Der Tarif fürs Wochenende war mit rund $110 sehr akzeptabel. Dafür war sogar wieder einmal ein Pool imbegriffen. Great!
Nun lag es aber an der Zeit, Huntington Beach unsicher zu machen. Soeben am Strand angekommen, mieteten wir wieder zwei Beach Criuser. Criusen konnten wir aber nicht lange. Schon waren die nächsten Surfshops in Sichtweite. Im Jack's Surfshop liessen wir nochmals kräftig die Kassen klingeln, bevor wir dann am Strand die Nachmittagssonne geniessen konnten.
Irgendjemand (Angi?) hatte spontan die super Idee, dass wiram darauffolgenden Tag, am 1. August, eineSurflektion besuchen könnten. Die Idee wurde sofort verwirklicht.
Am Abend gings dann in den Ausgang. Leider war die Yorktown Avenue nicht allzunahe am Zentrum von Huntington Beach. Ein kleiner Fussmarsch war nötig um ins Ausgangsviertel von HB zu gelangen. Dort angekommen steuerten wir in eine solide Mexikanerbar. Der Abend verklang und wir machten uns schon bald wieder auf den Rückweg. Ein Taxifahrer brachte uns $10 weit - den Rest des Heimwegeslegten wir zu Fuss zurück.
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01.08.2008


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An diesem Tag konnte nur etwas im Zentrum des Geschehens stehen: Unsere Surflektion! Voller Spannung nahmen wir unseren Surflehrer, die Neoprenanzüge und - natürlich - die Surfbretter in Empfang. Nach einer kurzen Einführung konnten wir die Bretter ein erstes Mal ins Wasser lassen. Das Meer war zwar ungefähr 20°C warm, aber ohne Neoprenanzug hätten wir dieses Abenteuer trotzdem nicht in Angriff nehmen wollen. Bereits nach den ersten Wellen sass der salzene Geruch tief im Hals. Schliesslich gelang es uns nach einiger Zeitkleinere und grössere Wellen zu reiten. (Von diesen Szenen gibt es leider keine Fotos). Das Gefühl war grossartig. Meist endete der Wellenrit jedoch kopfüber im kalten Nass. Die Lektion war schon bald vorbei und wir hatten während einer Stunde zusätzlich die Gelegenheit, das Gelernte weiter zu üben.
Unglücklicherweise lies sich Angela von ihrem Surfbrett das Nasenbein zertrümmern. Die blutende und aufschwellende Nase lies nichts Gutes erahnen. Die netten Baywatch-Jungs der Coast Guard konnten fachmännische Hilfe leisten. Wir bekamen dann eine City Map mit den Standorten von einigen lokalen Hospitals. Dienstleistung gäbe es aber nur gegen Vorweisung einer gültigen Kreditkarte, lies man uns wissen.
Der weitere Nachmittag verbrachten wir am Pool unseres Hotels. Die McDonalds Chicken Nuggets liesen die schmerzende Nase schon bald wieder vergessen. Um die liebenswerte Surf City noch einmal zu genissen, beschlossen wir, nochmals in den Ausgang zu gehen - oder diesmal: zu fahren. Ein weiterer erlebnisreicher (wenn auch nicht nur positiver) Tag ging dem Ende entgegen.
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02.08.2008


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Aufbruchstimmung. Die Fahrt zum langersehnten, aber leider schon letzten Reiseziel, San Diego, stand heute auf dem Programm. Der Highway 5 führte uns über die rund 150km lange Strecke zur gewünschten Destination. Der Verkehr war erstaunlich dicht und es kam immer wieder zu Staus. Das ständige Stop'n'Go verlangte mehr Aufmerksamkeit als üblich.
In San Diego gabs genügend Angebot an günstigen Motels - und dies selbst am Wochenende. Wir entschieden uns für das günstige "Parkside Inn". Da wir keine Ahnung hatten, wo sich das Stadtzentrum von San Diego befand, wollten wir das Motel erstmal einen einzelnen Tag buchen. Für dies restlichen Tage wollten wir ein Hotel inmitten des städtischen Verkehrskuchens aufsuchen.
Am Abend chauffierte uns ein serbischer Taxifahrermit seinem Velotaxi ins Stadtzentrum. Die Fahrt auf seinem Veloanhänger war gemütlich und unterhaltsam. Schliesslich standen wir vor dem Hard Rock Cafe San Diego und wollten das Nachtessen zu uns nehmen. Das Haus war überfüllt. Also suchten wir einen gängigen Ersatz. Bereits nach kurzer Zeit sassen wir in einem italienischen Gourmet-Restaurant. Wir liesen uns - mitunter von unseren israelischen Tischnachbarn - zum Tagesmenü überreden. Eine Palette Meeresfrüchte mitFisch, Muscheln, Shrips und Spaghetti. Zur Krönung wurdeein entzweigeschnittener Humer angeboten.
Ein Velokurier hatte das Vergnügen, unsere vollen Mägen wieder zum Motel zurück zu fahren. Vermutlich wünschte dieser sich, uns nie angetroffen zu haben.
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03.08.2008



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Day 2 in San Diego. Wie bereits beschrieben, versuchten wir unser Glück in einem zentralen Hotel in San Diego, demHotel "500 West Broadway". Zu diesem Zeitpunkt wussten wir noch nicht, dass dies der Griff am grössten WC-Spühlgriff unserer Reise sein wird. Wir bekamen ein mikriges Doppelzimmer im grössten Abstieg der Stadt. Nach einer kurzen Reklamation an der Reception bekamen wir schliesslich ein grösseres (aber dennoch mikriges) Doppelzimmer. Der Preis von $120 (+ zusätzlichen $15 Parkgebühr) pro Tag war alles andere als gerechtfertigt. Neben dem kleinen stinkigen Zimmern überraschte uns auch noch die Tatsache, dass das Hotel nur über Etageduschen verfügte. Der Fall war klar: 1 Nacht - nicht mehr.
Wir liessen uns aber von diesem Misserfolg nicht klein kriegen und starteten unseren Tagesausflug zum berühmten Wasserpark "SeaWorld". SeaWorld ist eine Kette von Wasser-Themenparks,welche einerseits HabitatsmitSeelöwen, Eisbären, Pinguinen, Delphinen und Walen anbieten und andererseits auch Vergnügungsparks beherbergen. Hauptattraktion des Parks ist die tägliche Liveshow mit den Orcas (Schwertwale). SeaWorld bot viele spannende Unterhaltungsprogramme. In einem speziellen Wasserbecken konnten sogar Seesterne angefasst werden. Die $60 Eintrittsgebühren haben sich auf jeden Fall gelohnt. (By the way: Es gibt nur Zweitagespäss. Zum selben Preis hätten wir also am nächsten Tag auch noch mal SeaWorld besuchen können).
Für eine nasse Überraschung mit viel Adrenalin sorgte die Achterbahn "Journey to Atlantis" zum Abschluss dieses Tages.
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04.08.2008



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Nach der frühmorgendlichen Fluchtaus dem 500 West Broadway suchten wir das markante Einkaufszentrum "Horton Plaza". Der aus unzähligen Shops und Boutiquen bestehende Einkaufskomplex lud zum Shoppen und Verweilen ein. Später gings weiter zu einem weiteren Wahrzeichen von San Deigo, dem Flugzeugträger USS Midway. Da steht doch tatsächlich ein riesen Stahlkoloss im Hafen von San Diego. Aber nicht dass das schon genug wäre: Gegenüber der USS Midway waren noch zwei weitere gigantische Flugzeugträger parkiert. Unglaublich. Ein kurzer Besuch der USS Midway zeigte allerdings, dass das Schiff ein schwimmendes Museum war. Keine Spur von Hightech.
Am Nachmittag unternahmen wir einen kleinen Ausflug nach Coronado, einer Halbinsel südlich von San Diego. Dort verbrachten wir einige Stunden am naturbelassenen (=schmutzigen) Silver Strand State Beach. Der Strand war mit Algen und Meerespflanzen übersäht. Kein Vergleich zu Hermosa Beach und Huntington Beach. Doch speziell war der Silver Strand dennoch: Vom Ufer des Strandes konnten freilebende Delfine beobachtet werden. Das war schon ziemlich eindrücklich.
Auf der Rückfahrt nach San Diego mussten wir dringed drei lebenswichtige Dinge einkaufen: Cola, Eis und Nagellackentferner. Danach klopften wir erneut beim Parkside Inn an, wo wir wiederum sehr willkommen waren. Vor dem Gang in den Ausgang klopften wir einige lustige Feriengrüsse auf die unzähligen Postkarten, welche sich im Verlauf unserer Reise angesammelt hatten.
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05.08.2008


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Dass die Reise bald dem Ende entgegen gehen würde, war an diesem Tag mehr den je zu spüren. Noch 1 Tag und dann werden wir schon wieder im Flugzeug sitzen und Richtung Heimat fliegen. Unglaublich wie schnell doch die Zeit vergeht...
Da wir in Amerika tatkräftig eingekauft hatten, mussten wir nun für die Heimreise noch einen zusätzlichen Koffer kaufen. Die wichtigsten Reiseutensilien wurden bereits verstaut. Die Koffern waren abflugbereit. Leider war ein Checkin am Flughafen von San Diego am Vortag des Abflugs nicht möglich. So beschlossen wir, das Mietauto bei Alamo um einen Tag zu verlängern.
Auch der letzte Tag unserer Amerikareise bot Spass und Action: In der nahegelegenen Mission Bay mieteten wir ein JetSki ($99 pro Stunde bei "H2O JetSki"). Mit dieser Rennmaschine machten das Gewässer um die Mission Bay unsicher. Das Grinsen konnte kaum breiter werden als während dem schnellen Ritt über die Wellen. Auf der Rückfahrt vom Anlegepunkt des JetSki-Vermieters konnten wir in unmittelbarer Nähe einen echten (!) Seelöwen beim Verzerr eines Fisches beobachten. Um vom Adrenalintrip wieder einwenig herunter zu kommen, genossen wir den Rest des sonnigwarmen Nachmittags am Mission Beach.
AufsNachtessen kehrten wir ein letztes Mal beim Mexikaner ein, was sich wiederum als gute Wahl herausstellte. Schlechtes Essen muss man in Amerika ohnehin lange suchen... So versuchten wir an diesem Abend jede Minute so gut wie möglich zu geniessen. Morgen früh würden wir nämlich schon wieder im Flugzeug sitzen.
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06.08.2008

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Aufstehen um 6 Uhr morgens. Nach dem Checkout im Parkside Inn machten wir uns auf den Weg zum Autovermieter Alamo, wo wir das Mietauto abgeben konnten. Ein Shuttlebus brachte uns netterweise zum Flughafen San Diego. Das Morgenessen im Flughafen war nicht mehr von derselben Qualität wie wir es uns von Starbucks gewohnt waren.
Das Flugzeug brachte uns schliesslich von San Diego nach New York. Was dort passierte hätte uns nicht passieren dürfen: Nach einem langen Hin- und Her an der Gepäckausgabe in New York waren unsere Gepäckstücke einfach nicht mehr auffindbar. Am Schalter des Baggage Service' wurde uns mitgeteilt, dass unser Gepäck bereits automatisch weitergeleitet wurde. Dankeschön! Das konnten wir nun wirklich nicht wissen. Nach einem intensiven Sprint erreichten wir unser Gate für den Weiterflug nach Zürich - doch leider zu spät. Mit Glück konnten wir trotzdem noch einsteigen. Wie wir später erfahren haben, hätte es ohnehin noch ein technisches Problem gegeben. Gehetzt, verschwitzt aber glücklich sassen wir nun in der Maschine, welche uns über Nacht nach Zürich fliegen soll.
Wirklich gut schlafen konnten wir in der Boeing 767 der American Airline nicht. Es war mehr ein Warten als ein Schlafen. Da wir quasi "gegen die Zeit" flogen, war der Morgen schneller da als erwartet.
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| 07.08.2008 |
Ankunft um 7:40 Uhr Lokalzeit in Zürich. Die Zeitumstellung sowie die Strapazen des Fluges spürrten wir ungemein. Trotzdem war es mehr der nahende Abschied, der die gute Stimmung bremste.
Peter wartete bereits bei der Passagierankunft, als wir mit unserem Baggage durch den Zoll hindurch kamen.
[Ein sentimentaler Abschlusstext fehlt noch...]
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